Nehmen wir an, es stimmt, dass Pizarro 1532 tausende Inkas abschlachten ließ.
Francisco Pizarro war nach seiner Geburt in Extremadura (extreme Härte) Schweinehirte gewesen, als er vom Aufstieg des Kolumbus zum Vizekönig des von Gold triefenden Haiti erfuhr. Er erkannte das Gebot der Stunde und wurde Entdecker. Als er, inzwischen Bürgermeister von Panama, gerade wieder einmal während des Zählens seines Geldes auf der Sonnenterrasse seinen Madeira zu sich nahm, erfuhr er vom Reich der Inkas und ahnte, dass der Geniestreich seines Landsmanns Cortez bei den Azteken nun doch auch für ihn wiederholbar sei. Also kaufte er sich eine Armee und die Kirche und zog aus, um Eldorado zu erobern. Armut ist kein Garant für Charakter. Reichtum aber auch nicht, die Pizarro-Halbbrüder schlachteten sich und ihre Gefährten schließlich gegenseitig ab, weil sie tief in ihrem innersten christlich geprägt waren und wohl erkannten, dass es erste Pflicht des wahren Katholiken sei, die Erde möglichst vom Menschen zu befreien.
Die Geschichte dazu steht hier.
Und deiner Antwort entsprechend landest du dort.